Stadt Warburg

Eine Stadt mit Geschichte

Warburgs längste Straße wird saniert

(NW vom 07.12.12) Trift in Scherfede erhält im Frühjahr eine neue Fahrbahndecke / Tiefbauarbeiten sind abgeschlosssen.

Risse ziehen sich durch die Trift in Scherfede. An manchen Stellen ist die Fahrbahn von Warburgs längster Straße abgesackt – die Verkehrsverbindung ist stark sanierungsbedürftig. 202.000 Euro nimmt die Stadt Warburg dafür in die Hand. Nach dem Winter werden die Arbeiten auf der Baustelle wieder verstärkt aufgenommen.



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Großinvestition in einer Ortschaft: Die Stadt Warburg in Person von Bürgermeister Michael Stickeln (Mitte) und Walter Güntermann (r.), Projektleiter vom Bauamt, haben nicht nur die Kernstadt, sondern auch die kleineren Ortsteile bei Straßensanierungen im Blick. Das freut den Scherfeder Bezirksverwaltungsstellenleiter Josef Eilbrecht. FOTO: PAUL GERLACH

1.700 Meter misst Warburgs längste Straße. Auf einer Länge von 1.000 Metern wird nun kräftig saniert, nachdem die Hauptwasserleitung unterhalb der Straße erneuert worden ist (die NW berichtete). „Im Frühjahr geht es weiter“, sagt Josef Eilbrecht, Scherfedes Bezirksverwaltungsstellenleiter. „Der Winterdienst kann durchgeführt werden.“ Wenn es im Frühjahr wieder wärmer wird, werden laut Walter Güntermann vom Bauamt der Stadt Warburg die Fahrbahn und die Bürgersteige erneuert. Letztere werden, gerade auch bei Straßenquerungen, teilweise abgesenkt, um Barrierearmut zu gewährleisten. Auch in den nächsten Tagen vor der Winterpause soll laut Güntermann in diesem Bereich noch gearbeitet werden.
Bürgermeister Michael Stickeln betont beim Thema Straßensanierung: „Es wird nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Ortschaften mit Augenmaß investiert.“ Auch wenn es in den Ortschaften keine Zuschüsse gebe. „Die Sanierung der Trift ist zwingend notwendig aufgrund deren baulichen Zustandes“, sagt Eilbrecht. Bisher habe die Straße aus den vorhandenen Mitteln nur notdürftig repariert werden können. „Der ein oder Anwohner knurrte schon, bis das Loch dann gestopft werden konnte“, so Eilbrecht. Die Tiefbauarbeiten auf der laut Eilbrecht vor allem von Anwohnern relativ stark befahrenen Straße begannen am 23. Juli. Sie wurden am 23. November abgeschlossen. „Durch Vollsperrungen und freie Durchfahrt nur für den Anliegerverkehr gab es zweifellos Beeinträchtigungen für die Bürger und Verkehrsteilnehmer“, sagt Walter Güntermann vom Bauamt der Stadt Warburg. Die Vollsperrungen seien jetzt aber aufgehoben und ein sicheres Befahren der Straße – auch im Winter – sichergestellt. „Insgesamt hat alles aber reibungslos geklappt“, sagt Eilbrecht. So habe es im Mai eine Anliegerversammlung gegeben, um die Anwohner zu informieren.
Die Trift, die von der Bundesstraße 7 in der Ortsmitte bis zur Walme, die in Richtung Hammerhof führt, reicht (siehe Infokasten), wird auf einer Länge von 1.000 Metern ausgebaut. So werden die Kanaldeckel und Regeneinläufe erneuert. Auf die rund 6.300 Quadratmeter Straßenfläche werden etwa 850 Tonnen Asphalt ausgebracht. Fahrbahnrillen, tiefe Querschläge und nicht mehr funktionstüchtige Bordsteine führten immer wieder zu Unmut der Anwohner und Anlieger. Nach der Fertigstellung der angeschlossenen Neubaugebiete im Jahr 2001 hat die Straße verkehrstechnisch noch zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Laut Baustellenbericht bestand nun akuter Handlungsbedarf, um die Verkehrssicherheit garantieren zu können. So werden defekte Bordsteine ausgetauscht und der jeweiligen Höhe im Bereich von Eingängen sowie Ein- und Ausfahrten angepasst.
Bürgersteige werden neu gepflastert und insbesondere abgängige Bereiche instandgesetzt. Alle Bürgersteige sollen auf der gesamten Ausbaulänge saniert werden. Die Arbeiten gehen die Hansestadt Warburg und die Stadtwerke Warburg als Gemeinschaftsprojekt an.
Mit Blick auf die späte Jahreszeit wurde bei der Straßensanierung laut Baustellenbericht bewusst in kleinen Bauetappen gearbeitet. So sei sichergestellt worden, dass die Oberfläche der Straße so weit wiederhergestellt wurde, dass die Straße auch im Winter zu befahren sei.





 

 
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