Stadt Warburg

Eine Stadt mit Geschichte

Verschmitzte Blicke auf Warburg
(NW 25.01.10) Vernissage der Ausstellung „Warburg: Zwölf Fotografen. Ein Motiv“ im Museum im „Stern“
Es ist eine Hommage an die Stadt Warburg: Zwölf Fotografen sind ein Jahr lang durch Alt- und Neustadt gestreift.

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Zeigen Warburgs beste Seiten: Die Fotografen Jürgen Kemper (v. l.), Stadtführer Hansi Grimm, Arnd Bösenecker, Günter Richter, Clemens Franke, Manfred Funke, Michael Mörk, Christian Holtgrevevom Museumsverein, Ernst Hobscheidt, Karl-Heinz Trachternach und Heinz Wronker. FOTO: SANDRA WAMERS

Sie haben sich mit ihren Kameras positioniert und im entscheidenden Augenblick abgedrückt. Seit gestern wird die Stadt im Museum im „Stern“ neu ins Bild gerückt: „Warburg: Zwölf Fotografen – Ein Motiv“ lautet der Ausstellungstitel. Und Warburg kommt in vielen Facetten daher: Panorama-Aufnahmen der nächtlich beleuchteten Alstadt und vom Desenberg, der sich hinter satt-gelben Rapsfeldern majestätisch erhebt. Aber auch im Detail kann sich Warburg sehen lassen. In den Bildern der Fotografen vom Fotoforum OWL werden kleine Giebelfelder, die vor Jahrhunderten kunstvoll mit Schnitzereien verziert wurden, zu Hauptdarstellern. Die Details dürfen Raum greifen: Farbig gefasste Eichen-Türen, aus Stein gehauene Brunnenfiguren oder einfaches Mauerwerk, das durch den richtigen Bildbeschnitt zum Kunstwerk wird. „Entdecken Sie Warburg neu“, forderte Christian Holtgreve vom Museumsverein die Besucher der Vernissage auf. In April 2009 wurden die zwölf Fotografen von Bürgermeister Michael Stickeln empfangen. Danach ging es auf Fototour durch die engen Gassen, aber auch über die weiten Feldwege des Bördelands. Die  Fotografen Heinz Baumgart aus Lemgo, Arnd Bösenecker, Günter Richter, Karl-Heinz Trachternach, Ernst Hobscheidt und Clemens Franke aus Paderborn, Manfred Funke aus Hövelhof, Michael Mörk aus Liebenau, Astrid und Falko Sieker aus Detmold, Jürgen Kemper aus Büren und der Warburger Heinz Wronker haben über 1.800 Fotos geschossen. 42 davon sind ausgestellt. Die Auswahl war schwierig – aber sie ist gelungen. „Mein Lieblingsmotiv ist die Eulenspiegelfigur, so verschmitzt wie er die Welt betrachtet, können wir auch die Fotos betrachten“, sagte Christian Holtgreve.

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Prächtiger Fang: Seesterne, Muscheln und ein Hummer rahmen den Fisch des Brunnens am Paderborner Tor. FOTO: JÜRGEN KEMPER

Katalog zur Schau
Zur Ausstellung „Warburg: Zwölf Fotografen. Ein Motiv“ ist ein Fotokatalog mit den Stadtansichten erschienen und im Museum im „Stern“ erhältlich. Die Schau hat immer dienstags bis sonntags von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Am 7. März wird der Bilderreigen mit den Stadtansichten schließen. (sw)

 
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