LIEBE SEI TAT - 185 Jahre Vincentinerinnen aus Paderborn
Datum:
Uhrzeit:
Ort:
Mutterhaus der Vincentinerinnen Paderborn, Am Busdorf 4, PB
Region:
Preis:
Anmeldung: https://www.vincenz.de/jubilaeumsjahr-2026/ - Im Anschluss sind Sie eingeladen zu spenden!
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Theatermonolog anläßlich des 185jährigen Ordensjubiläums und 125 Jahre Vicent-Krankenhaus Die Scherfederin Gabriele Arens in der Regie von Stephan Rumphorst Wir schreiben das Jahr 1956. Sr. Apollonia hat sich in ihre Lieblingsecke in der Kapelle des Mutterhauses zurückgezogen, um Ruhe zu finden. Erschöpft vom Alltag als Röntgenschwester im benachbarten St. Vincenz-Krankenhaus, begleitet sie neuerdings auch noch einen Mann, der im Sterben liegt. Und damit steht die notwendige Frage Was bleibt, wenn man geht? im Raum. Abgelenkt, aber auch zum Erzählen inspiriert durch die ZuhörerInnen lässt sie ihren Blick und ihre Gedanken schweifen: Eben hier in dieser Kapelle wurde sie vor fast 50 Jahren als Ordensschwester eingekleidet, im Umfeld des Mutterhauses und des Vincenz-Krankenhauses hat sie Einiges erleben dürfen und müssen. Sie lässt dabei Geschichten und Geschichte Revue passieren, erzählt den BesucherInnen von den Anfängen des Ordens, vom heiligen Vincenz und der heiligen Luise, vom Start der Genossenschaft in Paderborn, dem Aufbau der vielen Filialen, vom Dienst an den Kranken und vom Leid in Kriegszeiten: mal lustvoll - mal ernst, mal anekdotenhaft - mal traurig und bitter, meist aber mit einem Zwinkern in den Augen. Allerdings kommt sie immer wieder zu dem sterbenden Mann zurück, der nebenan liegt und mit dem sie sich wie durch ein unsichtbares Band verbunden fühlt. Im Jahr 2026 blickt das Vincenz-Krankenhaus auf 125 turbulente Jahre zurück, die Paderborner Genossenschaft der barmherzigen Schwestern sogar auf 185 Jahre im Dienst am Nächsten. Zeit, um innezhalten und zurückzuschauen. Unsere Sr. Apollonia hat es zwar so nie gegeben, aber ihr Lebensweg steht stellvertretend für den vieler Schwestern in Paderborn. Die erzählten Erlebnisse und historischen Ereignisse lassen sich zurückverfolgen und sind größtenteils ebenso geschehen, wenngleich sie auch mit einigem fiktionalen Kitt zusammengefügt wurden. Der Monolog für eine Vinzentinerin entstand als Auftragsarbeit zum Jubiläumsjahr. Geschrieben und inszeniert von Stephan Rumphorst über ein Heimatscheck-Stipendium, wird Sr Apollonia von Gabriele Arens zum Leben erweckt. Die Produktion richtet sich an alle Interessierten, die Lust haben in die (Paderborner) Ordensgeschichte einzutauchen, aber auch selbst Rückschau zu halten und sich die Frage zu stellen: Was bleibt, wenn man geht?