Header Abdecker

  • Bauplan.jpg
  • Luetkefeld-Gewerbegebiet.jpg

Hier finden Sie die aktuellen Berichte des Diemelwasserverbands Warburg:

Der Diemelwasserverband Warburg hat in der Sitzung der Verbandsversammlung am 07.10.2020 langjährige, aktive Mitglieder verabschiedet.

Im Rahmen der jahrzehntelangen, erfolgreichen und länderübergreifenden Kooperation wurden die ausscheidenden Vertreter Hermann Kröger vom Dezernat 33 „Ländliche Entwicklung, Bodenordnung“ der Bezirksregierung Detmold, Günter Sander vom Regierungspräsidium Kassel sowie der scheidende Verbandsvorsteher Michael Stickeln verabschiedet und geehrt.

Die drei ausscheidenden Verbandsmitglieder haben es sich in den letzten Jahrzehnten zur Aufgabe gemacht, die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie für die Diemel umzusetzen und dort einen guten ökologischen Zustand zu erreichen. Im Rahmen einer sehr guten interkommunalen Gemeinschaftsarbeit wurden in den letzten Jahren folgende Projekte durchgeführt:

1997: Konzept zur naturnahen Entwicklung der Diemel durch das Büro für Landschaftsökologie AVENA. Zur konkreten Konzeptumsetzung zählen u.a. die Herstellung der Durchgängigkeit mit den folgenden Fischaufstiegsanlagen
1999: Fischaufstiegsanlage(FAA) Wasserkraft Lödige
2000: Förderung zur Anlage eines Uferrandstreifens
2003: Einleitung des Bodenordnungsverfahrens Diemelaue I
2003: Fischaufstiegsanlage Wehr Holtey Westheim
2004: Fischaufstiegsanlage Wasserkraftwerk Warburg
2009: Fischaufstiegsanlage am Krafthaus der Diemelmühle
2010: Fischaufstiegsanlage E-Werk Rimbeck
2011: Fischaufstiegsanlage Kliftmühle
2011: Fischaufstiegsanlage Pfennigsmühle
2014: Fischaufstiegsanlage Brauerei Kohlschein
2015: Fischaufstiegsanlage Bastianshof Besse, Scherfede
2015: Beginn des Abstimmungsprozesses für ein weiteres Bodenordnungsverfahren „Diemelaue II“

2016: Genehmigungsplanung zur Renaturierung des Strahlursprungs Nr. 2

2017: Anbindung eines vorhandenen Altarms an die Diemel im Bereich der Gemarkung Grimelsheim unterhalb der Diemelmühle in der Gemarkung Warburg 54 an der Diemel in der Ortslage Germete

2018: Renaturierung des Strahlursprungs Nr. 254 an der Diemel in Germete;
Erstellung des Verwendungsnachweises "Diemelaue I"

2019: Diemel M 8 Neuprofilierung - Anlage Altgewässer und Auenwald bei Wrexen

Alle Maßnahmen waren nur dadurch möglich, dass der Diemelwasserverband Warburg auf die Unterstützung und Hilfe des Dezernats 33 und des Dezernats 54 der Bezirksregierung Detmold sowie auch auf die Unterstützung durch das Regierungspräsidium Kassel bei Maßnahmen im hessischen Verbandsbereich zurückgreifen konnte. Mit der Fachkompetenz wurden die Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem Kreis Höxter realisiert.

Hermann Kröger war ab dem 28.04.2004 entsandtes Mitglied durch das damalige Amt für Agrarordnung NRW.

Schwerpunkt des Aufgabengebietes war die Planung und Ausführung des Bodenordnungsverfahren Diemelaue im Gebiet der Stadt Warburg und damit die Durchführung eines vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren nach § 86 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG)

Als Verfahrensziel gilt die Flächenbereitstellung zur Sicherung der ökologisch wertvollen Bereiche der Diemel mit der Ausweisung von Uferstreifen für die natürliche Sukzession zur Entwicklung der Eigendynamik des Gewässers.

Hermann Kröger hat im Rahmen seiner Betreuung durch das Dezernat 33 „Ländliche Entwicklung, Bodenordnung“ der Bezirksregierung Detmold insbesondere den doch sehr langwierigen und schwierigen Flächenerwerb entlang der Diemel gemanagt. Er hat damit dafür gesorgt, dass die gewünschte naturnähere Gewässerentwicklung umgesetzt werden konnte. Die Verfahrensakten machen dabei deutlich, welches wichtige und nicht immer leichte Geschäft damit zusammenhing. Das vom Land NRW aus Wasserwirtschaftsmitteln geförderte Bodenordnungsverfahren „Diemelaue", mit dem Ziel Uferrandstreifen entlang der Diemel auszuweisen, konnte hierbei abgeschlossen werden.

Auch der Einleitung des anschließenden und ebenfalls geförderten Bodenordnungsverfahrens „Diemelaue II" kommt in einem Umfeld mit starkem Nutzungsdruck mit Blick auf die anstehenden wasserwirtschaftlichen Aufgaben besondere und zukunftsweisende Bedeutung zu, welches die Arbeit nicht unbedingt leichter gestaltet.

Günter Sander, der bedauerlicherweise leider nicht an der Verabschiedung teilnehmen konnte, war bereits 1997 im Rahmen der Vorstellung des Konzeptes zur naturnahmen Entwicklung der Diemel Teilnehmer am Runden Tisch.

Günter Sander, Vertreter des Regierungspräsidiums Kassel, ebenfalls schon seit Jahrzehnten als versierter Fachmann und Ansprechpartner für den hessischen Diemel-Abschnitt, gebührt ebenfalls ein herzliches Dankeschön für seine Aktivitäten zur naturnäheren Bewirtschaftung der Diemel.

Zum Abschluss seiner dienstlichen Mitwirkung konnte noch ein großes Projekt mit der Renaturierung der Diemel zur Äschenhabitatsverbesserung in Diemelstadt Wrexen ins Leben gerufen werden.

All diese Maßnahmen wurden wiederum organisatorisch und leitend begleitet von Verbandsvorsteher Michael Stickeln. Am 02.12.2004 erfolgte die einstimmige Wahl zum Verbandsvorsteher des Diemelwasserverband Warburg. Diese Tätigkeit übt er bis Ende Oktober d. J. aus.

In seiner Amtszeit hatte der Verbandsvorsteher bei der Durchführung der verschiedensten Projekte immer ein Auge darauf, dass mit der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer auch die Realisierbarkeit und Finanzierbarkeit beachtet wurden. Nur im Rahmen einer guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sowie den entsprechenden Fördermitteln von Land und EU könne die erfolgreiche Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie nachhaltig erfolgen und finanziert werden.

Neben einer Vielzahl von neuen Fischaufstiegsanlagen wurden im Rahmen der naturnahen Entwicklung der Diemel die Projekte Diemelaue sowie das Folgeprojekt „Diemelaue II“ durch den Diemelwasserverband durchgeführt.

Die Diemel ist im Umfeld von Wrexen (Flusskilometer 51) stark verändert. Damit ist der Lebensraum für Fische in hohem Maß beeinträchtigt. Das gilt insbesondere für die Äsche. Die Äsche ist als klimasensible Art in Hessen gelistet, ihre Bestände sind bereits heute als stark gefährdet eingestuft. Aus diesem Grund besteht die Notwendigkeit, den Lebensraum der Äsche in einer Weise zu verbessern, der negativen Wirkungen durch den Klimawandel entgegenwirkt.

In Zusammenarbeit der Stadt Diemelstadt, des Diemelwasserverbandes Warburg, des Büros für Fischbiologie Marburg sowie des RP Kassel werden auf einer Länge von bis zu 500 m insbesondere die Gewässerstrukturen angelegt, die für die Äsche besonders förderlich sind und im hessischen Teil der Diemel nur noch selten vorkommen. Die Kosten in Höhe von 425.000 EUR werden im Rahmen des integrierten Klimaschutzplans Hessen aus Mitteln des Landes Hessen in vollem Umfang finanziert. Die Stadt stellt Eigentumsflächen zur Verfügung.

Zeitschiene:

  • Planung nach Vorlage des Förderbescheides im Jahr 2020
  • /Dez. 2020 Einreichen der Planung bei der unteren Wasserbehörde mit Vorbereitung der Ausschreibung
  • Juni 2021 Genehmigung der Planung
  • Ausschreibung der Maßnahme
  • Oktober 2021 Umsetzung/Baubeginn der Maßnahme Herbst 2021/Frühjahr 2022

Der Diemelwasserverband Warburg hat am 16.04.2019 seine diesjährige Diemelschau durchgeführt. In diesem Jahr wurden die Bereiche zwischen Westheim und Diemelstadt-Wrexen sowie der Abschnitt von Ossendorf, Wethener Straße bis zur Warburger Altstadt kontrolliert.

20190416 084007 Diemelschau 2019 Brücke Westheim k

(v.l.n.r.: Michael Stickeln, Verbandsvorsteher Diemelwasserverband, Wilfred Holtey, Triebwerksbesitzer; Rainer Thonemann, Gewässerwart Diemelwasserverband; Maren Stahlhut, RP Detmold NRW; Hermann Kröger, RP Detmold NRW; Clemens Hoppe, DMK Rimbeck, Heinrich Wiebe, RP Detmold NRW; Dieter Oderwald, Stadt Diemelstadt; Ulrich Klare, Verbandstechniker Diemelwasserverband; Elmar Schröder, stellv. Verbandsvorsteher Diemelwasserverband; Joachim Koch, 2. Vorsitzender Anglerverein Warburg e.V.; Franz-Josef Weiffen, Stadt Marsberg; Ruben Emme, 1. Vorsitzender Anglerverein Warburg e.V.; Armin Sander, Geschäftsführer Diemelwasserverband)

An der Diemelschau nahmen neben den Teilnehmern der Bezirksregierung Detmold auch einige Eigentümer von Wasserkraftanlagen und Anlieger der Diemel sowie Vertreter des Anglervereins Warburg e.V. teil.

Bei dieser regelmäßig stattfindenden Begehung wurde auch in diesem Jahr wieder überprüft, ob an der Diemel und ihren Deichen die Bestimmungen der Wassergesetze ordnungsgemäß eingehalten und die erforderlichen Unterhaltsarbeiten vorgenommen werden. Zudem wurden auch einige Zu- und Abläufe begutachtet, und überprüft, ob Fehleinleitung erfolgen. Beeinträchtigungen wurden dabei jedoch nicht festgestellt.

In dem Bereich Wrexen wurden nähere Informationen zu einer umfangreicheren Baum- und Strauch- Rückschnittsmaßnahme mit einem Kostenvolumen i.H.v. rd. 7.000 € gegeben.

Anlässlich der diesjährigen Gewässer- und Deichschau wurden auch Ideen für weitere Renaturierungsprojekte im Verbandsgebiet erörtert.

So wurde in der Nähe der Ortslage Germete/Heinberg zum geplanten Strahlursprung Nr. 254 informiert. Dabei wurden die beiden Varianten der bisherigen Planung vorstellt.

„Strahlursprünge“ sind naturnahe Gewässerabschnitte, von denen aus gewässer-typspezifische Organismen in andere Abschnitte wandern oder driften bzw. positive Umweltbedingungen in andere Gewässerabschnitte transportiert werden. Sie sind in Bezug auf die strukturelle, stoffliche und hydrologisch-hydraulische Qualität (abiotisch) sowie die Besiedlung (biotisch) naturnah und gewässertypisch ausgeprägt. „Strahlursprünge“ sollen eine Mindestlänge aufweisen, um den nötigen „Überschuss“ an empfindlichen Organismen produzieren zu können. Das Prinzip der Strahlwirkung bedeutet, dass die naturnahen Fließgewässerabschnitte eine positive Wirkung auf benachbarte strukturell beeinträchtigte Gewässerstrecken ausüben.

Hintergrund dieser Planung ist die ökologische Verbesserung der Diemel im Bereich des Strahlursprungs Nr. 254 nach der Darstellung im „Konzept zur hydromorphologischen Verbesserung der Fließgewässer im Kreis Höxter“.

Die Flächen stehen in diesem Bereich im Eigentum der Hansestadt Warburg. Zudem liegen sie an einem Rad- und Wanderweg, so dass die Maßnahme auch für die Öffentlichkeit sehr gut zugänglich ist.

 

Bei besten frühlingshaften Wetterbedingungen wurden die rd. 15 km langen Streckenabschnitte besichtigt und abgelaufen.


Der Diemelwasserverband Warburg überprüft am 16.04.2019 den Gewässerverlauf der Diemel. Dabei wird die Diemel auf mögliche Schäden nach den Winter- und Frühjahrshochwassern unterprüft. Zudem wird auch auf unerlaubte Uferverbauungen und Wassereinleitungen geachtet. Im Anschluss daran erfolgt ggfls. eine schriftliche Benachrichtigung an die Verantwortlichen, die vorgefundenen Beeinträchtigungen zu beseitigen.

Neben den Vertretern des Diemelwasserverbands Warburg, der anliegenden Städte nehmen auch Mitarbeiter der Bezirksregierung Detmold und Kassel an der Verbandsschau teil.

Eigentümer, Anlieger und Fischereiberechtigte sind ebenfalls eingeladen.

Folgende Bereiche werden auf mögliche Schäden nach den Winter- und Frühjahrshochwassern untersucht:

  • ab 08.30 Uhr – ab Westheim – Ortsausgang in Richtung Marsberg – in Höhe der Brauerei bis Wrexen
  • ab 14.30 Uhr – ab der Diemelbrücke Warburg-Ossendorf, Wethener Straße bis Warburger Altstadt

 

Diemelwasserverband Warburg, Warburg, den 21.02.2019

Der Verbandsvorsteher
Bekanntmachung

Die Wasser- und Deichschau (§§ 121 und 122 des Wassergesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen in der Neufassung der Bekanntmachung vom 25. Juni 1995, GV NW S 926) im Verbandsgebiet des Diemelwasserverbandes Warburg findet am Dienstag, dem 16.04.2019 statt.

Treffpunkte:

  • um 08.30 Uhr – ab Westheim – Ortsausgang in Richtung Marsberg – in Höhe der Westheimer Brauerei
  • ca. 11.30 Uhr – ab Gemarkungsgrenze Diemelstadt/Scherfede in Wrexen, an der Diemelbrücke, Billinghäuser Weg
  • um 14.30 Uhr – ab der Diemelbrücke Warburg-Ossendorf, Wethener Straße
  • ca. 15.30 Uhr – ab der Diemelbrücke Warburg-Germete, Am Brunnen
  • ca. 17.30 Uhr – Endpunkt Altstadt Warburg

Bei der Schau ist festzustellen, ob das Gewässer und die Deiche des Verbandes ordnungsgemäß unterhalten sind. Den Eigentümern und Anliegern des Gewässers, den zur Benutzung des Gewässers Berechtigten und den Fischereiberechtigten wird Gelegenheit zur Teilnahme und Äußerung gegeben.

Michael Stickeln

Der Diemelwasserverband Warburgplant als Renaturierungsprojekt die Umsetzung eines Strahlursprungs (Nr. 254) an der Diemel im Bereich nordöstlich der Ortslage Germete.

Im Juni 2018 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Tragbindern der Fußgänger-/Radfaherbrücke über die Diemel im Bereich Wresen/Scherfede-West vorgenommen.

Am 05.04.2018 hat der Diemelwasserverband Warburg seine diesjährige Verbands- bzw. Diemelschau durchgeführt. Von der Altstädter Diemelbrücke Neues Tor/Wormelner Straße (ehem. Altstädter Bahnhof) ging es vorbei an die Diemelmühle bis zum Viadukt in der Gemarkungsgrenze Warburg-Daseburg/Haueda. Im Anschluss daran wurde der Abschnitt von der Diemelbrücke in Diemelstadt-Wrexen flussabwärts begangen. Vorbei an dem Sportplatzgelände in Scherfede und Rimbeck endete die Diemelschau am späten Nachmittag an der Furt in der Gemarkung Ossendorf.

Stadtsilhouette

Stadtsilhouette

Diese Webseite verwendet personenbezogene Daten, wie Cookies und IP-Adressen, um ein optimales Nutzungserlebnis anzubieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.