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Geld für den barrierefreien Ausbau: Bauamtsleiter Rainer Ehle (l.) und Bürgermeister Michael Stickeln freuen sich über den Zuwendungsbescheid, den Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl am Dienstagvormittag überreichte.

 Barrierefreier Umbau: Regierungspräsidentin überreicht Zuwendungsbescheid

 

(NW v. 14.06.2017) Auf die Minute genau kam am Dienstagvormittag die Detmolder Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl am Gebrüder-Warburg-Platz vorgefahren: Mit im Gepäck hatte Thomann-Stahl den Zuwendungsbescheid für den achten und letzten Bauabschnitt des barrierefreien Umbaus der Warburger Innenstadt. Mit knapp 1,3 Millionen Euro aus Fördermitteln unterstützt die Bezirksregierung das Vorhaben der Hansestadt, die ihrerseits insgesamt 1,8 Millionen Euro für den finalen Abschnitt auf den Tisch legen muss.
»2019 werden wir insgesamt 30.000 Quadratmeter umgebaut haben«

Dabei ist diese Summe nicht allein für den Umbau bestimmt, wie Bürgermeister Michael Stickeln betont, sondern zum Teil für zusätzliche Maßnahmen kalkuliert: "Die Sanierung der Stadtmauer und der Fassaden privater Hauseigentümer ist damit bereits eingerechnet."

20170614 Barrierefrei

2018 sollen die Arbeiten zum letzten Bauabschnitt in der Innenstadt beginnen: 5.750 Quadratmeter stehen auf dem Bauplan; betroffen sein werden die Unterstraße sowie ihre Nebenstraßen Piepenbrinkgasse, Wispertorgasse, Hellepfortenstraße und Pottgasse. "In einem Jahr werden wir das wohl nicht schaffen", ordnete Bauamtsleiter Rainer Ehle den Aufwand des letzten Bauabschnitts ein. Die Arbeiten werden sich weit bis ins Jahr 2019 hineinziehen. "Nach der Fertigstellung 2019 werden wir insgesamt 30.000 Quadratmeter umgebaut haben", wagte Bürgermeister Stickeln einen Ausblick. Mit dem bisherigen Verlauf sei man sehr zufrieden. Auch das "anfängliche Zähneknirschen" der betroffenen Anwohner und Geschäftsleute sei nach und nach einem wohlwollenderen Blick auf den barrierefreien Umbau gewichen.

"Besonders von den Selbsthilfegruppen erhalten wir positives Feedback", erzählt der Bürgermeister und berichtet von einem Ehepaar aus einem Nachbarort, das aufgrund der vielen Hürden für die im Rollstuhl sitzende Frau, jahrelang auf einen Besuch in Warburg hätte verzichten müssen. "Jetzt berichteten sie mir, dass sie dank des Umbaus die Hansestadt endlich wieder besuchen konnten - zum Eisessen." Von dieser positiven Entwicklung profitierten letztlich auch die Einzelhändler, so der Verwaltungschef.

Von insgesamt 11 Millionen Euro förderfähigen Kosten des gesamten Ausbaus wird die Bezirksregierung bei Fertigstellung insgesamt 7,7 Millionen Euro bezuschusst haben. "Die Hansestadt ist immer gut im Abnehmen von Fördermitteln - Warburg weiß, wie das geht", attestierte die Regierungspräsidentin der Stadtverwaltung eine effiziente Arbeitsweise.
»Wir bemühen uns um eine generationen-gerechte Finanzplanung«


Seit 2007 hat Warburg keine Kassenkredite mehr aufgenommen, wuppt den Umbau aus dem Stadtsäckel. "Wir bemühen uns um eine generationengerechte Finanzplanung", merkte Stickeln an. Der aktuelle Bauabschnitt sei im Zeitplan. "Wir bemühen uns, den Durchstich von der Kaland- über die Sternstraße bis zur Hauptstraße so schnell wie möglich hinzubekommen, damit der Verkehr wieder fließen kann", erklärte Ehle. Sollte das Wetter den Bauarbeiten keinen Strich durch die Rechnung machen, rechnet Ehle für den ersten Abschnitt mit einer Fertigstellung in der zweiten Sommerferienwoche.

Stadtsilhouette

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