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Fassadenprogramm

Zur Förderung der Denkmalpflege hat die Hansestadt Warburg das Wohnumfeldverbesserungsprogramm "Historischer Stadtkern Warburg" (sogenanntes Fassadenprogramm) beschlossen. Im historischen Stadtkern Warburg gewährt die Stadt Zuwendungen für:

a) Gestaltung und Begrünung von Freiflächen und Innenhofbereichen
b) Gestaltung von erhaltenswerten stadtbildprägenden Fassaden, handwerklich gearbeiteten Holzfenstern, Hauseingangstüren und -toren
c) Erhaltung bzw. Wiedergewinnung von ortstypischen Dacheindeckungen (naturrote Dachpfanne) und Bruchsteinmauern

Notwendige Unterlagen:

Kostenvoranschläge, ggf. Bauzeichnungen/Ansichten

Rechtliche Grundlagen:

Richtlinien der Hansestadt Warburg über die Gewährung von Zuschüssen für stadtbildpflegerische Maßnahmen im Rahmen des Wohnumfeldprogramms “Historischer Stadtkern Warburg” (Alt- und Neustadt bzw. Unter- und Oberstadt)

Geltungsbereich der Richtlinien

Antragsformular:

Antragsformular Fassadenförderung (pdf)

Gebühren:

Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Warburg
25,- € pro Bescheid

Gestaltungs- und Erhaltungssatzung der Hansestadt Warburg
für den Historischen Stadtkern Warburg

Der Kernbereich Warburgs wird seit dem 07.04.1981 durch eine Gestaltungs- und Erhaltungssatzung geschützt. Auf diese Weise kann insbesondere bei Umbauten, Neubauten und Werbeanlagen positiv auf das Stadtbild Einfluss genommen werden.

Im Jahr 2008 wurde die Satzung bereits aktualisiert und ist seitdem in Kraft, sie entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Aus diesem Grund wurde die Satzung angepasst und überarbeitet. Durch die Neufassung sollen Vereinfachungen durch Neuformulierungen, aber auch Präzisierungen getroffen und die Anforderungen zeitgemäß verändert werden.

Der Entwurf der Satzung wurde gemäß § 22 Abs. 3 DSchG NRW dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe übersandt, die Anmerkungen aufgenommen und in dem Entwurf der Satzung berücksichtigt.

Die Satzung können Sie hier einsehen/downloaden:
Gestaltungs- und Erhaltungssatzung der Hansestadt Warburg für den Historischen Stadtkern Warburg

Denkmaltopographie - Stadt Warburg

Die Denkmaltopographie Warburg bildet den Auftakt der Reihe „Denkmäler in Westfalen“. Mit dieser Buchreihe wird eine neue Präsentationsform des baulichen Erbes unserer Region etabliert.

Verantwortlich hierfür ist die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen (LWL-DLBW), die als einer der Kulturdienstleister innerhalb der Kulturabteilung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) wirkt. Schon seit Jahrzehnten wird von dort aus die Erfassung und Erforschung von Denkmälern in Westfalen-Lippe vorangetrieben. Das Denkmalpflegeamt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kenntnis des kulturellen Erbes unseres Landesteils.
Mit der von der LWL-DLBW initiierten und betreuten Reihe „Denkmäler in Westfalen“ werden die denkmalwerten Objekte in Westfalen-Lippe der Öffentlichkeit in Buchform vorgestellt.

Westfalen bringt sich damit in das bundesweite Unternehmen „Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland“ ein und folgt der dort entwickelten Konzeption. Die Betrachtung erfolgt jeweils auf der Ebene der Kreise und der kreisfreien Städte. Dementsprechend basiert das Werk auf einer intensiven Kooperation mit den jeweiligen kommunalen Gebietskörperschaften. Bei der LWL-DLBW liegen die Gesamtkonzeption und die Federführung für die Realisation des Projekts; für die fachliche Betreuung ist das Referat „Inventarisation und Bauforschung“ verantwortlich.

Keine andere Publikationsform informiert so umfassend, systematisch und vor allem flächendeckend über den Denkmalbestand einer Region. Es wird ein Überblick geboten, der die Situation wie in einem „Zeitschnitt“ dokumentiert. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet auch die Ausstattung mit reichlichem Bildmaterial. Die Denkmaltopographie beinhaltet sowohl Denkmäler, als auch Gebäude, welche nicht unter Denkmalschutz stehen, aber bedeutend für die Hansestadt Warburg sind.

Die Denkmaltopographie richtet sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit. Sie dient gleichermaßen als Nachschlagewerk und Planungshilfe für kommunale Verwaltungen und andere Behörden sowie Planungs- und Architekturbüros. In gleicher Weise nützt sie den Heimatinteressierten und den Denkmaleigentümern, die sich ebenso wie Ehrenamtliche engagiert und unter Einsatz beachtlicher Mittel für den Erhalt des kulturellen Erbes einsetzen. Nicht zuletzt im Kontext Tourismus mag man von der Denkmaltopographie profitieren.

Der erste Band behandelt die Stadt Warburg. Mit ihrem bemerkenswert reichen Denkmalbestand erwies sich Warburg als besonders geeignete Kommune für eine Denkmaltopographie. Zudem hat die Stadtverwaltung das Projekt von Beginn an intensiv begleitet und unterstützt. Das Werk ist deshalb auch ein beeindruckender Beleg für die hervorragende Zusammenarbeit des LWL mit der Hansestadt Warburg. Und somit kann hier in gemeinsamer Herausgeberschaft der erste Teilband des Kreises Höxter vorgelegt werden.

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In den vergangenen Jahrzehnten ist das öffentliche Interesse an den Belangen der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes erheblich gewachsen. Diese Entwicklung sollte uns nicht verwundern - prägen doch Kulturdenkmale in ihrer ganzen Vielfalt unsere Städte und Landschaften und stellen darüber hinaus wichtige Bezugspunkte wie Identifikationsmerkmale dar.

Jedes Denkmal hat seine ganz eigene Geschichte und ist als Zeugnis einer zum Teil lang zurückliegenden Zeit unter bestimmten Umständen und vor besonderen Hintergründen entstanden. Denkmäler haben uns also viel zu erzählen, sich mit ihnen einmal auseinanderzusetzen ist höchst interessant und spannend. Denkmäler geben letztlich Aufschluss darüber, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben und wie sich unser Gemeinwesen entwickelt hat. Sie machen Geschichte lebendig und holen zumindest ein Stück weit die Vergangenheit in unsere Gegenwart.

Baudenkmäler sind bedeutender Teil unseres kulturellen Erbes, sie stehen nicht bloß sinnbildlich für das, was unsere Identität widerspiegelt.

In der Hansestadt Warburg sind wir uns des reichhaltigen mittelalterlichen Erbes aus annähernd 1.000-jähriger Geschichte wohl bewusst und betrachten es daher schon immer als wichtige Aufgabe, die Vielzahl historischer Bauwerke nachhaltig zu pflegen und damit auch für nachfolgende Generationen erlebbar zu machen.

So prägen aus dieser längst vergangenen Zeit noch heute gut erhaltene Denkmäler, Wehrmauern, Türme und Tore sowie liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser eindrucksvoll das Stadtbild. Vor diesem Hintergrund ist auch das seitens der Stadt aufgelegte, sogenannte „Fassadenprogramm“ zu sehen, welches als nachhaltiges Wohnumfeldverbesserungsprogramm bereits seit etlichen Jahren private Gestaltungsmaßnahmen an Gebäuden und Freiflächen im historischen Stadtkern mit entsprechenden Zuwendungen fördert. Trotz zunehmend schwieriger Finanzlage besteht allgemeiner Konsens, hierfür auch künftig ausreichend Mittel im städtischen Haushalt bereitzustellen.

Als bedeutendes touristisches Pfund gilt zudem nicht von ungefähr die Südansicht Warburgs, die – vom idyllischen Flusstal der Diemel aus betrachtet – nach oft bekundeter Meinung eine der schönsten in Westfalen darstellt und deshalb weit über Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt ist.

Mit dem ersten Band der Reihe „Denkmäler in Westfalen“ ist es das Anliegen der Denkmaltopographie Warburg, in einer umfassenden Gesamtschau die Monumente unserer Heimat möglichst detailreich in Wort und Bild vorzustellen. In dem nun vorliegenden Werk ist dies in ausgezeichneter Art und Weise gelungen.

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Die Denkmaltopographie Stadt Warburg ist ein Nachschlagewerk von bleibendem Wert.

Bei Interesse an einer gebundenen Ausgabe setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.

Denkmalschutz und Denkmalpflege

Als Denkmalpflege bezeichnet man die Er- und Unterhaltung von Kulturdenkmälern.

Denkmalschutz sind die rechtlichen Anordnungen, Verfügungen, Genehmigungen, Auflagen oder Untersagungen, die die Denkmalpflege sicherstellen.

Die Stadt nimmt dabei die Aufgaben der Unteren Denkmalbehörde wahr, berät in Denkmalpflegeangelegenheiten, vollzieht das Denkmalschutzgesetz und führt daneben die Denkmalliste für die eingetragenen Boden-, Bau- und Naturdenkmäler.

In enger Zusammenarbeit mit der LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Bielefeld, Am Stadtholz 24 a, 33609 Bielefeld (Bodendenkmalpflege) sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster (Praktische Denkmalpflege für den Kreis Höxter) werden Bauvorhaben und Bauleitplanverfahren abgestimmt.

Bodendenkmalpflege

Die Bodendenkmalpflege befasst sich mit Bodendenkmälern, also unbeweglichen oder beweglichen Denkmälern, die sich im Boden befinden oder befanden.
Die Aufgaben der Bodendenkmalpflege reichen von der systematischen Bestandserfassung und Inventarisation, Überprüfung geplanter Baumaßnahmen auf bodendenkmalpflegerische Relevanz, Voruntersuchung, Ausgrabungen, Restaurierung und Katalogisierung geborgener Objekte, der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Veröffentlichung der gefundenen Ergebnisse bis zu deren Präsentation.

Baudenkmalpflege

Die Baudenkmalpflege basiert auf Kunstgeschichte und Architekturwissenschaften. Sie nimmt innerhalb der Denkmalpflege einen sehr breiten Raum ein.

Städtebauliche Denkmalpflege

Die städtebauliche Entwicklung soll Rücksicht auf Baudenkmäler und deren Umgebung nehmen, um deren Wert und Wirkung nicht zu beeinträchtigen. Deshalb hat auch die Stadt Warburg eine Satzung zum Schutz des historischen Stadtkerns, also der Stadtsilhouette, der Dach- und Fassadengestaltung entwickelt.

Zur Förderung der Denkmalpflege hat die Stadt Warburg das Wohnumfeldverbesserungsprogramm "Historischer Stadtkern Warburg" (sogenanntes Fassadenprogramm) beschlossen. Im historischen Stadtkern Warburg gewährt die Stadt Zuwendungen für:

- Freiflächengestaltung
- Gestaltung von Fassaden und Holzsprossenfenstern
- Erhaltung/Wiedergewinnung ortstypischer Dacheindeckung

Notwendige Unterlagen:

Kostenvoranschläge, ggf. Bauzeichnungen/Ansichten

Rechtliche Grundlagen:

Richtlinien der Hansestadt Warburg über die Gewährung von Zuschüssen für stadtbildpflegerische Maßnahmen im Rahmen des Wohnumfeldprogramms “Historischer Stadtkern Warburg” (Alt- und Neustadt bzw. Unter- und Oberstadt)

Gebühren:

25,- € pro Bescheid

Weitere rechtliche Grundlagen für die Denkmalpflege:

DSchG NRW, Gestaltungs- und Erhaltungssatzung der Stadt Warburg für den Historischen Stadtkern Warburg


Denkmalrechtliche Erlaubnis

Der Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde (denkmalrechtlicher Erlaubnis) bedarf gem. § 9 DSchG NRW, wer

  1. Baudenkmäler oder ortsfeste Bodendenkmäler beseitigen, verändern, an einen anderen Ort verbringen oder die bisherige Nutzung ändern will,
  2. in der engeren Umgebung von Baudenkmälern oder ortsfesten Bodendenkmälern Anlagen errichten, verändern oder beseitigen will, wenn hierdurch das Erscheinungsbild des Denkmals beeinträchtigt wird, oder
  3. bewegliche Denkmäler beseitigen oder verändern will.

Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn

  1. Gründe des Denkmalschutzes nicht entgegenstehen oder
  2. ein überwiegendes öffentliches Interesse die Maßnahme verlangt.

Notwendige Unterlagen:

schriftlicher Antrag auf Erteilung einer denkmalrechtlichen Erlaubnis mit aussagekräftigen und benehmensfähigen Unterlagen, Zeichnungen und Ansichten

Rechtliche Grundlagen:

§ 9 DSchG NRW

Gebühren:

keine

 

Steuerbescheinigung für Denkmaleigentümer nach § 40 DSchG NRW

Bescheinigungen für die Erlangung von Steuervergünstigungen werden gem. § 40 DSchG NRW von der Unteren Denkmalbehörde im Benehmen mit dem Landschaftsverband ausgestellt. Sie dürfen nur erteilt werden, wenn das Denkmal in die Denkmalliste eingetragen ist oder gemäß § 4 Abs. 1 und 2 DSchG als vorläufig eingetragen gilt.

Notwendige Unterlagen:

formloser Antrag auf Erteilung einer Steuerbescheinigung

Rechtliche Grundlagen:

§ 40 DSchG NW, AVerwGebO NRW - Tarifstelle 4a. 2 ff.

Gebühren:

4a.2
Bescheinigung nach § 40 DSchG NRW:
Gebühr:
- 1 v. H. der bescheinigten Aufwendungen bis 250.000 Euro, ggf. zuzüglich
- 0,5 v. H. der über 250.000 Euro bescheinigten Aufwendungen bis 500.000 Euro, ggf. zuzüglich
- 0,25 v. H. der über 500.000 Euro bescheinigten Aufwendungen, jedoch
- insgesamt höchstens 25.000 Euro

Sind die zu bescheinigenden Aufwendungen mehreren Eigentümern zuzurechnen, so ist die Gebühr zunächst für das gesamte Baudenkmal zu ermitteln und dann auf die Eigentümer nach ihrem Anteil an der Bescheinigungssumme zu verteilen.

4a.2.1
Bescheinigungen für bescheinigungsfähige Aufwendungen bis zu 5.000 Euro (bei mehreren Eigentümern bezogen auf das gesamte Baudenkmal):
gebührenfrei

4a.3
Wird bei denkmalrechtlichen Entscheidungen und der Überwachung der danach erlaubten Maßnahmen die Hinzuziehung von Sachverständigen einschließlich Hilfskräften notwendig, so sind die für die Inanspruchnahme des Sachverständigen einschließlich Hilfskräfte entstehenden Kosten als Auslagen zu erstatten.

 

Unterkategorien

Hier finden Sie die aktuellen Berichte des Diemelwasserverbands Warburg:

Sofern bei der Hansestadt Warburg Ausschreibungen ausgeschrieben sind, werden diese nachfolgend zur Verfügung gestellt.

Folgende Ausschreibungen liegen derzeit vor.
Zum Öffnen der Details bitte bei der jeweiligen Ausschreibung auf 'Weiterlesen' klicken:

Stadtsilhouette

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