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Entgegennahme der Anmeldung der Eheschließung bzw. Prüfung der Ehefähigkeit

 

Zuständigkeit:

  • Zuständig für die Entgegennahme der Anmeldung der Eheschließung ist der Standesbeamte, in dessen Bezirk einer der Verlobten seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat (I. oder II. Wohnsitz).
  • Hat keiner der Verlobten seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland, so ist das Standesamt, vor dem die Ehe geschlossen werden soll, für die Entgegennahme der Anmeldung zuständig.

Anmeldung der Eheschließung und Prüfung der Ehefähigkeit

  • Grundsätzlich soll die Anmeldung der Eheschließung persönlich durch beide Eheschließenden beim Standesamt erfolgen.
  • Bei Verhinderung eines Eheschließenden kann die Anmeldung mit schriftlicher Vollmacht des anderen vorgenommen werden (Vordrucke erhältlich beim Standesamt).
  • Sind beide Eheschließenden aus wichtigem Grund am Erscheinen verhindert, so kann die Anmeldung auch schriftlich oder durch einen Bevollmächtigten erfolgen. Die schriftliche Anmeldung muss von beiden Eheschließenden unterschrieben sein. Bei Bevollmächtigung müssen die Vollmachten beider Eheschließenden vorliegen.

Notwendige Unterlagen:

1. Wenn die Verlobten im Inland gemeldet sind, noch nicht verheiratet waren und beide Deutsche sind:

a) Personalausweis oder Reisepass

b) eine Meldebescheinigung zum Zwecke der Eheschließung

c) eine aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister

2. Wenn sie schon verheiratet waren:

Zusätzlich zu den o. g. Unterlagen ist eine Eheurkunde der letzten Ehe mit einem Vermerk über deren Auflösung oder eine beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister beizubringen. Weitere Vorehen sind anzugeben. Wurde zuvor eine Lebenspartnerschaft begründet, so bedarf es eines entsprechenden Nachweises über deren Auflösung.

3. Wenn gemeinsame Kinder geboren sind:

Eine Geburtsurkunde der betreffenden Kinder (Vaterschaft sollte anerkannt sein) ist zusätzlich vorzulegen.

Vorzulegende Unterlagen bei Auslandsbeteiligung:

Die Voraussetzungen der Eheschließung unterliegen für jeden Verlobten dem Recht des Staates, dem er angehört. Da die vorzulegenden Unterlagen individuell verschieden sind, wird empfohlen, beim zuständigen Standesamt Beratung einzuholen.

Die vorzulegenden Unterlagen sollen nicht älter als ein halbes Jahr sein. 

Gebühren:

Gebühr 40,-Euro (beide sind Deutsche); Gebühr 66,-Euro (mit Auslandsbeteiligung).
Nach Art der Eheschließung können weitere Zusatzgebühren anfallen. 

Stadtsilhouette

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