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Erteilung von Erlaubnissen für das Bewachungsgewerbe

Besondere Voraussetzungen:

  • persönliche Zuverlässigkeit (§ 34a GewO)
  • Nachweis über die für den Gewerbebetrieb erforderlichen Mittel oder entsprechende Sicherheiten
  • Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den in der Bewachungsverordnung vorgeschriebenen Mindestsummen

Die Erlaubnis kann zum einen für den Personenschutz, des Weitern für den Objektschutz und für den Personen- und Objektschutz erteilt werden.

Die Erlaubnis kann mit Auflagen verbunden werden, soweit dies zum Schutz der Allgemeinheit oder der Auftraggeber erforderlich ist. Eine Zuwiderhandlung gegen die rechtlichen Bestimmungen kann geahndet werden.

Die Bearbeitung richtet sich nach der Besonderheit des Einzelfalles. Bei Inanspruchnahme der o.g. Dienstleistung ist es erforderlich, sich direkt mit der obigen Fachdienststelle in Verbindung zu setzen. Dort wird auch der erforderliche Antrag zur Auskunft aus dem Gewerbezentralregister aufgenommen.

Befreiungen:

Der Betrieb einer Detektei ist nicht erlaubnispflichtig. Unter Detektivtätigkeit ist aber nur die reine "Beobachtungstätigkeit" zu verstehen.

Kaufhausdetektive und Homesitter üben dagegen das Bewachungsgewerbe aus und benötigen eine entsprechende Erlaubnis.

 

Notwendige Unterlagen:

  • schriftlicher Antrag
  • Führungszeugnis, ggf. auch vom Ehegatten
  • Auskunft aus dem Gewerbezentralregister, ggf. auch vom Ehegatten
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt
  • Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis
  • Unterlagen über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Antragstellers
  • Unterrichtungsnachweis der IHK

 

Rechtliche Grundlagen:

§ 34a GewO

Gebühren:

100 - 1.500 Euro

 

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