Stadt Warburg

Eine Stadt mit Geschichte

Von Brasilien in die Hansestadt Warburg – brasilianische Schüler absolvieren Praktikum in Warburger Unternehmen!

Vom 09.01.- 20.01.2017 absolvieren Schüler des „Colegio de Visconde de Porto Seguro“ (Sao Paulo, Brasilien) ihr Praktikum in Warburger Unternehmen. Der Kontakt wurde über die Wirtschaftsförderung der Hansestadt Warburg hergestellt.

20170110 brasilianische Schüler

Berufliche Perspektiven in der Hansestadt Warburg. (hintere Reihe v.l.) Bürgermeister Michael Stickeln, BENTELER Dr.Ostrowski, Verena Henze, Brauns Heitmann Helmut Kokenbrink, Warburger Brauerei Franz-Axel Kohlschein und Lehrer der Porto Seguro Luciano Schultze und Bruno Kosinksi. (vordere Reihe) Matheus Henrique Moreira, Renato Rezende Correa, Camila Bontempi Gouveia Sarkozy, Mariana de Souza Goes, Gabriela Braga Vieira da Silva

 

Seit dem 4. Januar sind fünf Praktikanten der deutschen Auslandsschule Porto Seguro in der Hansestadt Warburg und sammeln internationale Erfahrung für ihre schulische Ausbildung zum Außenhandelskaufmann. Der brasilianische deutsche Schulzweig ermöglicht den Schülern ihre Praktika in Deutschland zu absolvieren. Lehrer Bruno Kosinski von der Porto Seguro, aufgewachsen in Warburg und ehemals Lehrer des Warburger Marianum, organisierte, in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsförderer Sören Spönlein und dem Schulleiter Frank Scholle vom Gymnasium Marianum, den erstmaligen Austausch.

„Die Porto Seguro ist eine Privatschule in Brasilien und umfasst ca. 9.000 Schüler an drei Standorten. Das Praktikumsprogramm ist ein Teil der schulischen Ausbildung zum Außenhandelskaufmann.“, erklärt Kosinski.

Die Praktikanten sind zwischen 15 und 16 Jahre alt (in Deutschland 11 Klasse) und absolvieren ihr Praktikum in den Unternehmen BENTELER Automobiletechnik, Brauns Heitmann, Helios Klinikum Warburg und der Warburger Brauerei. Sehr gute deutsch Kenntnisse sind Pflicht für das Auslandspraktikum. „Das Sprachniveau unsere Schüler liegt zwischen B1 und B2. Deutschland besitzt einen hohen Stellenwert und Ansehen in Brasilien und wird daher gerne als zusätzliche Sprache gewählt.“, sagt Begleitlehrer Luciano Schultze.

Untergebracht sind die Praktikanten in Gastfamilien vor Ort und nehmen dort am Familienleben teil. Statt 30°C wie derzeit in Brasilien, lernen die brasilianischen Schüler teilweise ihre erste Schneelandschaft in Warburg kennen. Auch das kältere Klima ist eine Umstellung. „Warburg ist eine sehr schöne Stadt und die Menschen sind so nett und freundlich zu uns.“, sagt Rezende Correa. „Es ist aber auch viel kälter hier.“    

Die beteiligten Unternehmen begrüßen den Austausch und freuen sich über die neu eröffneten Möglichkeiten, um zukünftige potenzielle Arbeitskräfte heranzuführen. Nach der ersten Erprobungsphase soll ein regelmäßiger Austausch organisiert werden.

„Die Schüler finden in Warburg alle Möglichkeiten sich beruflich fortzuentwickeln. Weltweit agierende innovative Unternehmen sowie ein umfangreiches Schulsystem mit Hochschule und Studienmöglichkeiten vor Ort. Ein regelmäßiger Austausch wäre für Unternehmen und Schüler eine schöne Entwicklung!“, berichtet Bürgermeister Stickeln.