Stadt Warburg

Eine Stadt mit Geschichte

Besprechungsraum „Hanse“ veranschaulicht Warburger Stadtgeschichte

20170112 Hanseraum

Ein Wandgemälde vom Künstlerpaar Hartmut und Christina Blei zeigt eindrucksvoll die Stadt Warburg zur Zeit der Hanse. Der ehemalige Besprechungsraum 2016 in der Stadtverwaltung Warburg wird nun in „Hanse“ umbenannt.

3,50 Meter hoch und 4 Meter breit ist das neue Wandgemälde im Raum 216 der Stadtverwaltung. Unter dem Titel „Hansestadt Warburg“ werden Warburg und bedeutende Städte der Hanse malerisch aufgezeigt. Das Werk zeigt die wesentlichen Handelsbahnen, Flüsse, Städte und auch Szenen des damaligen Handels. Der Besprechungsraum erscheint nun in einer ganz neuen Atmosphäre und soll auch gerade Gästen die Bedeutung Warburgs in der Hansezeit verdeutlichen.

20170112 Hanseraum1

"Warburger Lederwaren waren begehrt im Mittelalter und die Händler haben das Leder damals mit dem Prägestempel der Stadtlilie versehen", weiß Bürgermeister Michael Stickeln. Warburg und ihre Menschen profitierten zu der Blütezeit der Hanse von einem gewissen Wohlstand.

20170112 Hanseraum2

Der Dank für dieses wunderschöne Wandgemälde gilt dem Künstlerehepaar Blei. Hartmut und Christina Blei stammen aus Dresden, sind beide gelernte Maler und Grafiker und arbeiten seit vielen Jahren als Stadtangestellte im Warburger Museum und Stadtarchiv.
Die Idee zur Neugestaltung kam von Bürgermeister Michael Stickeln. „Die Hanse sei immer Thema in Warburg und man versuche, diesen Titel kräftig zu vermarkten. "Natürlich hatte ich bei der Idee zu einem Wandgemälde gleich das Ehepaar Blei im Kopf", sagt Stickeln.
Auch die Stadt Nowgorod wurde auf Wunsch des Bürgermeisters aufgezeichnet - wurde doch hier entschieden, dass der Hansetag 2036 in Warburg gefeiert werden soll.

20170112 Hanseraum3