Stadt Warburg

Eine Stadt mit Geschichte

Diemelschau des Diemelwasserverbandes Warburg

Am 27.04.2017 hat der Diemelwasserverband Warburg seine diesjährige Diemelschau durchgeführt. In diesem Jahr wurden die Bereiche zwischen Westheim und Diemelstadt-Wrexen sowie der Abschnitt von Ossendorf, Wethener Straße bis zur Warburger Altstadt kontrolliert.
Teilnahmeberechtigt waren auch die Eigentümer und Anlieger der Diemel sowie den zur Benutzung der Diemel Berechtigten und die Fischereiberechtigten, wie z.B. der Angelsportvereine. Hiervon wurde auch rege Gebrauch gemacht.

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(v.l.n.r.: Thomas Juckenat, Brauerei Westheim; Ottmar Schmitz, Stadt Marsberg; Günter Sander, RP Kassel-Hessen, Ulrich Klare, Verbandstechniker Diemelwasserverband; Rainer Thonemann, Gewässerwart Diemelwasserverband; Sascha Meyer, Kreis Höxter; Hermann Kröger, Bezirksregierung Detmold NRW; Clemens Kirchhoff, Stadt Marsberg; Elmar Schröder, stellv. Verbandsvorsteher Diemelwasserverband, Wilfired Holtey, Triebwerksbesitzer; Dieter Oderwald, Stadt Diemelstadt; Michael Stickeln, Verbandsvorsteher Diemelwasserverband; Armin Sander, Geschäftsführer Diemelwasserverband)

Bei dieser regelmäßigen Begehung wurde erneut überprüft, ob nach den Bestimmungen des Wassergesetzes das Gewässer und die Deiche des Verbandes ordnungsgemäß unterhalten werden und keine Fehleinleitung erfolgen. Die Unterhaltung eines oberirdischen Gewässers erstreckt sich sowohl auf das Gewässerbett als auch auf seine Ufer. Zur Unterhaltung gehört auch die Freihaltung, Reinigung und Räumung des Gewässerbettes und der Ufer von Unrat, soweit es dem Umfang nach geboten ist.

Nennenswerte Beeinträchtigungen wurden dabei nicht festgestellt.

Des Weiteren wurde eine neue Fischaufstiegsanlage im Bereich Scherfede/Diemelstadt-Wrexen besichtigt.
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Zudem wurden anlässlich der Gewässer- und Deichschau auch Ideen für weitere Renaturierungsprojekte im Verbandsgebiet gesammelt und erörtert.
Im Bereich des Heinturms nordöstlich der Ortslage Germete bietet sich ein ca. 800 m langer Abschnitt an der Diemel an. In diesem Gewässerabschnitt soll nach dem Konzept zur hydromorphologischen Verbesserung der Fließgewässer im Kreis Höxter ein Strahlursprung umgesetzt werden (Die Hydromorphologie beschreibt die tatsächlich vorhandenen Gewässerstrukturen und das damit verbundene Abflussverhalten eines Gewässers in seiner räumlichen und zeitlichen Ausdehnung).
In diesem Bereich stehen die Flächen im Eigentum der Hansestadt Warburg und könnten somit unmittelbar genutzt werden. Ferner liegen die Flächen an einem Rad- und Wanderweg, so dass die Maßnahme auch für die Öffentlichkeit unmittelbar zugänglich ist.

Bei frühlingshaften Wetterbedingungen wurden die rd. 16 km langen Streckenabschnitte besichtigt und abgelaufen.