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Stadt will neue Marke etablieren

 

Begriff »Hansestadt Warburg« soll dauerhaft mit Leben erfüllt werden.

 

(WB vom 20.08.2012/Ulrich Schlottmann)
Warburg – Kreis Höxter«.Mit diesem Text auf den Ortseingangsschildern werden die Besucher Warburgs schon bald empfangen. Voraussichtlichin der kommenden Woche werden die ersten neuen Schilder aufgestellt.

 

 
Bürgermeister Michael Stickeln will es bei dem Auswechseln der Ortseingangsschilder allerdings nicht bewenden lassen, sondern die Marke Hansestadt »nachhaltig etablieren«, wie er im Interview mit dem WESTFALEN-BLATT sagte: »Wir müssen dieses Charakteristikum dauerhaft mit Leben erfüllen.
Dieser Prozess ist deshalb keineswegs mit der Genehmigung des Namenszusatzes abgeschlossen, sondern steht erst am Anfang einer steten Entwicklung.« Alle Bürger, besonders aber die Warburger Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, seien eingeladen, sich daran zu beteiligen und sich mit eigenen Ideen einzubringen, so Stickeln. Der Bürgermeister hält es zudem für wichtig, dass die Hansevergangenheit für Besucher der Stadt stärker nachvollziehbar wird, als dies bislang der Fall ist:»Die Hansegeschichte sollte künftig dauerhaft einen größeren Raum im Museum im Stern einnehmen, beispielsweise in Form einer Schwerpunktausstellung. Auch Publikationen, die sich der umfangreichen Thematik der Hanse widmen, sind eine Überlegung wert.

Bereits jetzt wird eine neugestaltete Stadtführung angeboten, die den Teilnehmern Eindrücke Warburgs unter dem besonderen Blickwinkel der langjährigen Hansegeschichte vermittelt«, so Stickeln. Es gebe vielfältige Möglichkeiten und Ansätze, die aber nicht alle aus dem Stand umzusetzen seien. »Es kommt darauf an, die Angebote kontinuierlich und zielgerichtet über die Jahre zu entwickeln und damit die Marke Hansestadt nachhaltig zu etablieren«, meint der Bürgermeister. Vor allem gehe es darum, den Hansegedanken mit Blick auf die Ausrichtung des Internationalen Hansetages im Jahr 2036 weiter zu stärken und ihn auch unter Marketinggesichtspunkten zur Belebung des Tourismus zu nutzen, so Stickeln.

In der Bürgerschaft wird der neue Namenszusatz überwiegend sehr positiv beurteilt. Von einer »phantastischen Sache« spricht Peter Kohlschein, Vorsitzender des Heimatund Verkehrsvereins. Die Hansezeit habe Warburg den Horizont geöffnet und die Bevölkerung mutig gemacht. Diese Aufgeschlossenheit und Offenheit werde auch am heutigen Charakter der Stadt sichtbar. Der Namenszusatz sei daher passend, meint Kohlschein. Christian Holtgreve, Vorsitzender des Museumsvereins, sagt: »Der Namenszusatz drückt die enorme Bedeutung der Hansezeit aus, die heute noch an vielen Orten in Warburg zu spüren ist.« Auch Udo Wiemers, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, kann sich mit dem Namenszusatz Hansestadt anfreunden: »Der Begriff passt, weil der Handel auch heutzutage sehr intensiv und vielseitig ist.

 

Der Titel ist ein Siegel für eine gute Einkaufsstadt«, meint Wiemers. Touristikchef Norbert Hoffmann rechnet mit einem Aufschwung für den Fremdenverkehr, und jemand, der sich ganz besonders über die Namensgebung freut, ist Rolf Becker. Als städtischer Fremdenverkehrsleiter hat er die Hanse-Aktivitäten Warburgs von Anfang an begleitet und über Jahrzehnte federführend organisiert – darunterauch zahllose Busfahrten zu den internationalen Hansetagen. »Für meine Frau und mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen«, bekennt er.

Für weitere Infos lesen Sie hier im Sonderheft Hansestadt Warburg WB.

 

Stadtsilhouette

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