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Warburger Geschichte

 

Stadtpanorama Warburg

 

1647, im vorletzten Jahr des Dreißigjährigen Krieges, erschien in Frankfurt Matthäus Merians „Topographia Westphaliae“. Warburg ist darin nicht nur mit einer eindrucksvollen doppelseitigen Stadtansicht vertreten, sondern wird durch Martin Zeiller auch textlich dargestellt.
Der Autor lobt nicht nur das „herrliche Bier“ und die fruchtbare Feldflur, sondern hebt auch hervor, dass Warburg eine „Hanse-Statt“ sei. Die historische Hanse war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon weitgehend Geschichte, auch unsere Stadt an der Diemel hatte sich bereits aus dieser Städtegemeinschaft zurückgezogen.

Braun Hogenberg, 1581Warburg in der ausgehenden Hansezeit. Stadtansicht von Braun/Hogenberg von 1571

Die Erinnerung an die Vergangenheit als Hansestadt ist allerdings in Warburg nie verblasst: Als zum Beispiel der verdienstvolle Bürgermeister Heinrich Fischer in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts begann, eine ausführliche Stadtchronik zu führen, erwähnte er im historischen Vorspann nicht ohne Stolz auch, dass die Stadt 1364 Mitglied der Hanse geworden sei.

1983 wurde in Herford der "Westfälische Hansebund" ins Leben gerufen. Warburg gehörte hier zu den Gründungsmitgliedern. Schon zwei Mal, 1986 und 2000, richtete Warburg innerhalb seiner Mauern den Westfälischen Hansetag aus. Auch im Internationalen Hansebund, der weltweit größten freiwilligen Städtegemeinschaft, ist Warburg seit 1980 als Gründungsmitglied vertreten.

Aufgrund der Änderung der Gemeindeordnung, darf sich Warburg seit März 2012 nun offiziell „Hansestadt Warburg“ nennen.

Die mittelalterliche Hanse ist aus der deutschen, ja aus der europäischen Geschichte nicht wegzudenken. Mit diesem Begriff verbinden wir heute den grenzüberschreitenden Zusammenschluss von Fernkaufleuten, eine Handelsunion, eine Interessengemeinschaft von selbstbewussten Städten. Zwischen der niederländischen Zuidersee und Nowgorod, zwischen Bergen und Krakau waren hansische Kaufleute anzutreffen. Aus dem Norden und Osten kamen durch sie zum Beispiel Pelze, Wachs, Hanf, Flachs und Fisch nach Deutschland. Tuche, Metall und Getreide wurden dagegen exportiert.

Rund 70 große und bis zu 130 kleinere Städte waren im hansischen Gedanken miteinander verbunden, als man nach einer festeren Organisationsform suchte. Auch Warburg war daran beteiligt und fand den Anschluss an diese Gemeinschaft. Wie viele andere Städte gleicher Größenordnung auch, ließ man sich durch eine der wirtschaftlich noch stärkeren Hansestädte, hier durch Paderborn, auf den Hansetagen vertreten.
Allerdings schon vorher lassen sich Warburger Kaufleute und Handwerker in den Hansezentren, wie zum Beispiel Lübeck und Riga, festmachen.

Die Hanse der Moderne versteht sich weiterhin als grenzüberschreitende Gemeinschaft, in der Kommunikation und Zusammenarbeit in der Erinnerung an gemeinsame geschichtliche Erfahrungen gepflegt werden sollen zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger ihrer Mitgliedsstädte.

2036 wird in Warburg als Höhepunkt der Feierlichkeiten zur 1000-Jahrfeier der Stadt der Internationale Hansetag ausgerichtet.

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Stadtsilhouette

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