Museum im "Stern"

Im „Stern“, einem der ältesten Steinhäuser der Stadt, ist das Warburger Museum untergebracht. Einen Schwerpunkt der Dauerausstellung bildet die Vor- und Frühgeschichte. 

Von besonderer Bedeutung ist ein Wandstein aus einer Grabkammer der Wartberg-Kultur (um 3200 v. Chr.). Er trägt Bildzeichen, die Einblick in die Lebenswelt neolithischer Bauern ermöglichen.

Die Abteilung Stadtgeschichte veranschaulicht die Entwicklung der Doppelstadt Warburg und benachbarter Klosterherrschaften bis 1803. Den wirtschaftlichen Wandel von der Ackerbürgerstadt zum zentralen Ort der Börde im 19. Jahrhundert führt die Abteilung Wirtschaftsgeschichte vor Augen.

Zwei bedeutende Warburger Künstler, Antonius Eisenhoit und Johann Conrad Schlaun, stehen im Mittelpunkt der Abteilung Kunstgeschichte. Ein Sammlungsschwerpunkt liegt auf Werken von Gottfried Beyer sowie der Brüder Hans, Joseph und Edmund Anton Kohlschein. Die Sonderausstellungen sind den Schwerpunkten Bildende Kunst, Archäologie und Lokalgeschichte gewidmet.

Führungen

Unser Führungsprogramm umfasst allgemeine Führungen, aber auch Führungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten in der Dauerausstellung und zu den jeweils aktuellen Wechselausstellungen.

Mögliche Themen:

Der „Stern“ – Archiv und Museum der Hansestadt Warburg.
Ein Blick in die Geschichte und hinter die Kulissen

Starlights – Vom Stoßzahn bis zum Prinzessinnenstuhl

Warburg und das Wasser – Regen, Furten und Mühlen

Gerne beraten wir Sie bei der Planung und Gestaltung Ihres Besuches. Dabei können individuelle Wünsche berücksichtigt werden.

Museumsprogramm

Ausstellungsprogramm Museum im „Stern“ 2026

05.12.2025 – 01.02.2026

Einblicke- Aus dem Kunstunterricht Warburger Schulen

Traditionell bietet das Museum zum Jahreswechsel den Schülerinnen und Schülern der Warburger Schulen wieder die Möglichkeit, sich mit ihren Werken aus dem Kunstunterricht der Öffentlichkeit zu präsentieren.

15.02.2026 – 12.04.2026

Charlotte Heuel

Nicht gesucht – und doch gefunden

Fundstücke tragen Spuren der Zeit und erzählen von Vergangenem. Sie verbinden uns mit  Menschen und Orten. Rost wird dabei zum sichtbaren Zeichen der Vergänglichkeit: Er verändert, zerstört und verwandelt. In der Verbindung von Stoff und Metall, Stein und textilen Techniken entstehen strukturierte Oberflächen und Reliefs, die den Gegensatz von Weichheit und Härte sichtbar machen.

26.04.2026 – 27.06.2026

Friederike Waldeyer

Stories Untold

„Stories Untold“ zeigt Pferde als individuelle Persönlichkeiten und erzählt ihre stillen, oft übersehenen Geschichten. Die Fotografien verbinden Nähe, Atmosphäre und Reflexion und beleuchten Themen wie Vertrauen, Identität und Verletzlichkeit. Eine Einladung, Pferde jenseits ihrer klassischen Rolle wahrzunehmen.

12.07.2026 – 06.09.2026

Kesting in Daseburg

Aus dem reichhaltigen Fotonachlass des Altstädter Fotografen Erich Kesting werden ausgewählte Aufnahmen präsentiert, die den heutigen Warburger Stadtteil Daseburg von Ende der 1940er bis Anfang der 1970er Jahre zeigen.

20.09.2026 – 22.11.2025

GESICHT ZEIGEN - Porträts zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Porträts sind mehr als ein Abbild – sie erzählen von Identität, Erinnerung und dem Blick auf den Menschen. Die Ausstellung GESICHT ZEIGEN vereint Arbeiten aus der Artothek des Warburger Museumsvereins, ergänzt durch Werke aus der Museumssammlung und zeitgenössische Positionen. Zusätzlich entwickeln junge Künstler:innen eigens für die Ausstellung neue Arbeiten. So entsteht ein Blick auf das Porträt im Wandel – als Spiegel des Menschseins und als Einladung, genauer hinzusehen.

04.12.2026 – 31.01.2027

Einblicke- Aus dem Kunstunterricht Warburger Schulen

Traditionell bietet das Museum zum Jahreswechsel den Schülerinnen und Schülern der Warburger Schulen wieder die Möglichkeit, sich mit ihren Werken aus dem Kunstunterricht der Öffentlichkeit zu präsentieren.